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Portraits

Jordi Jürges, Gründer energyforlife

Unter Strom
Seit 5 Jahren. Achtet heute auch aufs eigene Energiesystem.

„Wir waren mit EFL im Himmel und in der Hölle.“

Wer Jordi Jürges gegenübersitzt, merkt schnell: Hier spricht jemand, der in den vergangenen Jahren viel erlebt – und viel daraus für sich mitgenommen hat. Als Jungunternehmer hat der Rotenburger für viel Wirbel in der Region gesorgt. Und in den ersten 5 Jahren mit energyforlife schon mehr durchgemacht, als manch anderer Unternehmer in seiner gesamten Laufbahn.

Auf berufliche Zeiten im absoluten Himmel folgten Monate in der Hölle. Heute steht EFL da, wo er es sich gewünscht hat: mit guten Zahlen, stabilem Fundament, starker Zukunftsvision. Doch der Weg dahin kostete ihn Energie. Viel Energie.

Im Gespräch ist Jordi uns reflektiert, offen und schonungslos ehrlich begegnet. Aber, lest selbst.

Veröffentlicht am: 29. Mai 2026

Heide Holst, Geschäftsführerin Autohaus Holst

Zum Ziel – und zwar zusammen
Vermeidet tote Winkel und fährt mit allen Generationen in der Fahrgemeinschaft.

„Mit Herz bei der Sache.“

Dieser Slogan gilt nicht nur für das Autohaus Holst. Auch seine Geschäftsführerin lebt nach diesem Leitsatz oder anders gesagt: bringt ihn zum Leben. Wer mit Heide Holst ins Gespräch kommt und sich großen Themen wie Berufung, Personalführung und Generationskonflikten gegenüber öffnet – geht sicher mit einem Perspektivwechsel und mehr neuen Gedanken nach Hause als so mancher Seminarbesucher. In diesem Sinne, viel Freude mit Heides Portrait!

Veröffentlicht am: 26. März 2026

Kristine Köhlmoos, Praxis für Kinderzahnheilkunde

Wie ein Fuchs in der Waldpraxis
Gibt der Zahnmedizin ein freundliches Gesicht – und bringt Kinder so zum Lächeln.

„Kinder kriegen alles mit, jede Stimmung im Raum.“

Umso besser, dass Zahnärztin Kristine Köhlmoos ihren Job liebt. Mit ihrer thematisch naturnah gestalteten Waldpraxis Kids & Kø in Rotenburg (Wümme) hat sie sich vor drei Jahren auf den Weg in die Selbstständigkeit gewagt – und es seither nie bereut. „Hier kann ich ausleben, was mir bei der Arbeit wichtig ist. Auf die Dinge Wert legen, die ich für richtig halte.“

Veröffentlicht am: 05. März 2026

Sigrid Schwekendiek & Ursula Vahjen, Eine-Welt-Laden

Eine Welt. Keine zweite.
Erinnern uns ans Wesentliche – und die Kraft kleiner Schritte.

„Alles fängt im Kleinen an.“

Ein Gedanke, den Sigrid Schwekendiek (im Bild: links) und Ursula Vahjen teilen. Eine feste Überzeugung, die sie dazu bewegt, sich im Verein des Eine-Welt-Ladens zu beteiligen. Denn jeder kleine Schritt – jedes verkaufte fairtrade Einzelstück, jede Spende, die sicher ankommt, jede ehrenamtlich erbrachte Leistung – bewirkt in der Summe Großes. Oft im Stillen, aber seit Jahren. Vom Rotenburger Haake-Meyer-Haus aus, bis zu den Menschen im globalen Süden.

Veröffentlicht am: 18. November 2025

Tim Heitmann, Gründer BESCAPE Business Escape Games

Der Exot (unter den Escape Games)
Spielt gern nach eigenen Regeln – und mit offenen Karten.

„Es gibt viele Leute, die verstehen nicht, worum’s bei uns geht. Das verstehe ich.“

‚Mein Team und ich, wir sind für viele hier nicht greifbar – geschweige denn das, was wir tun‘, sagt Tim Heitmann und lächelt. Er weiß, dass das normal ist, denn: Seine Arbeit ist eben unnormal. Seine Arbeitsweise ebenso. Tim hat mit seinen Business Escape Games in den vergangenen Jahren nicht nur eine ganz eigene Branche aufgetan. Er spielt darin auch nach seinen Regeln. Klar, dass der ein oder andere da nach der Spielanleitung sucht... Here we go!

Veröffentlicht am: 08. Oktober 2025

Astrid Meyer, Gründerin von wowohni

Zuhausegefühl für alle
Dank wowohni. Dank Pilotprojekt in Rotenburg.

„Wer sucht, macht auch was frei!“

Oma Inge, die sich in ihrem großen Landhaus nur noch allein und nicht mehr sicher fühlt. Schon am Morgen, beim ersten Treppengang. Auf der anderen Seite: Paul und Luisa, bald zu dritt. Seit Monaten kräftezehrend auf der Suche, nach mehr Raum für ihr neues Leben als Familie – nach einem Ausweg aus der für sie zu kleinen Stadtwohnung.

Veröffentlicht am: 27. August 2025

Ingo Krampitz, Ur-Rotenburger & AG „lokales Einkaufen“

Frühaufsteher mit Herz für Lokales
Wünscht sich Vielfalt und Lieblingsplätze für Rotenburgs Innenstadt.

„Morgens um 3 Uhr bin ich schon auf. Für mich ganz normal.“

Während sich andere nochmal umdrehen, ist Ingo Krampitz schon auf den Beinen. Sein täglich Timing. Als Fahrer für die Rotenburger Werke liefert er pünktlich ab, seit 30 Jahren. Er ist viel unterwegs – übrigens auch in Gedanken. „Finde ich gut, dass ich während der Arbeit die Zeit habe, frei und für mich zu sein und nachzudenken“, sagt Ingo. Denn – ihn beschäftigt einiges.

Und es bleibt nicht nur bei den Gedanken, die manchmal schon am Morgen mit ihm mitfahren. Der Ur-Rotenburger steht auf für die Dinge, die ihm etwas bedeuten. Lieber früh als spät.

Veröffentlicht am: 30. Juli 2025

Hedja Eichinger, Eventfloristik Eichinger

Flora und Frauenpower
Spricht durch die Blume(n) – und Tacheles.

„Das geht doch nicht, haben mir alle gesagt. Ich hab’s dann gemacht.“

Floristin werden? Viel zu unsicher. Damit selbstständig machen? Au weia. Und dann auch noch ohne Blumengeschäft?! Keine Chance. Hedja Eichinger erinnert sich: „‚Wovon willst du leben ohne Laden?‘, haben mich die Leute gefragt.“ Große Augen schauten Hedja an, sei es aus dem Bekanntenkreis oder der Branche. Diese Augen dürften heute nochmal größer geworden sein – denn Hedja hat erfolgreich ihre ganz eigene Nische aufblühen lassen…

Veröffentlicht am: 17. Juni 2025

Lucia Gefken, die Nordwanderin

Schritt für Schritt ins Glück
Wandert gern allein Nordpfade – und lässt dabei ‚schweres Gepäck‘ hinter sich.

„Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der habe ich nur noch funktioniert.“

2019, Corona. Was für viele Menschen, viele Familien damals zur Zerreißprobe wurde, zerrte auch ordentlich an Lucia Gefkens Kraftreserven. Zwischen Homeschooling, Homeoffice und Homecoming aller möglichen Sorgen, Ungewissheiten und anderer Stressfaktoren verlor die zweifache Mutter irgendwann – den Zugang zu sich selbst. „Ich wusste, ich muss jetzt raus, ich muss auch mal was für mich tun“, erzählt sie und blickt nach links, auf ihren mintgrünen Wanderrucksack. „So fing das an, mit dem Wandern.“

Veröffentlicht am: 02. Mai 2025

Phillip Holtermann, Radtouren- und Geschäftsführer

Ein Hof als „Heimathafen“
Lebt abwechslungsreich. Dank Spargel- und Schiffsaison.

„Irgendwann ‚ein Büro weiter‘ sitzen? Das war für mich keine Perspektive.“

Phillip Holtermann wollte da raus. Und zwar schnell. Der Bankkaufmann wünschte sich einen anderen beruflichen Ausblick. Trotz erfolgreichem dualen Studium und lukrativer Vollzeitstelle. Trotz guter, interner Karriereaussichten. Trotz Frankfurt am Main.

Dafür ließ er die sichere Bank hinter sich. Tauschte die für ihn erdrückende Büroroutine gegen abenteuerliche Abwechslung auf hoher See ein. Und hat es nie bereut. Bis heute zeigt er Kreuzfahrtschiff-Gästen als Radtourenguide gern die weite Welt  – und freut sich außerdem, auch seinen „Heimathafen“ gefunden zu haben: Schlohs Hof in Hellwege.

Veröffentlicht am: 21. März 2025

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